300 Jahre Karlsruhe - die Stadt erstrahlt

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32 Lichtsäulen über Karlsruhe strahlen in den Nachthimmel.

Die Lichtinstallation ist Teil des viertägigen Eröffnungsfestivals zum 300. Stadtgeburtstag. Jede Lichtsäule steht für eine historische Persönlichkeit, die in Karlsruhe gewirkt hat oder hier geboren ist. Zum Beispiel der Physiker Heinrich Hertz, Henriette Obermüller, die Gründerin des Vereins der Demokratinnen Durlach’s, oder das Ehepaar Fritz Haber und Clara Immerwahr, er Nobelpreisträger der Chemie und Professor an der TH Karlsruhe. Sie eine Pionierin in den Naturwissenschaften und eine engagierte Frauenrechtlerin.

Die Skytracker, mit denen die Lichtsäulen erzeugt werden, stehen an Orten, die in irgendeiner Weise einen Bezug zu den 32 Persönlichkeiten haben. So symbolisiert der Skytracker am künftigen Standort des IKEA-Neubaus den Erfinder der Spanplatte Max Himmelheber, am Karlsruher Institut für Technologie KIT steht ein Skytracker für den Architekten und Möbeldesigner Egon Eiermann und der für HAP Grieshaber an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste.

Die Lichtinstallation strahlt am Mittwochabend ab ca. 22.30 Uhr parallel zum Eröffnungskonzert „Karlsruhe 300 – Sternstunden“, das die Sternkonstellation des 17. Juni 1715 vertont. Die Pianisten des Badischen KONServatoriums Juliana Karslian, Toomas Vana, Natalia Zagalskaia und Viktoria Zagakskaia brachten diese mit dem eigens für den Stadtgeburtstag geschaffenen Klavierstück zu acht Händen des Esten Urmas Sisask zu Gehör.

Die Lichtsäulen sind auch in den beiden Nächten, am 18. und 19. Juni 2015, zu sehen und laufen dann im Rahmen der Eröffnungsshow am 20. Juni vor dem Karlsruher Schloss zusammen.


Foto 17.06.2015: (C) Samuel Degen.


Foto 18.06.2015: (C) Samuel Degen.