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Musik: Otto Reif || Reiner Gorenflo || Saitenband || Vasily Bystroff || Dunja Hofheinz || Jochen Roddewig || Leonard Schneider

Durlach ganz im Zeichen der Kunst Zwei Tage beste Unterhaltung für jedermann bei der 2. DURLACH-ART

Mit einem überaus großen Erfolg sowohl für die drei Veranstalter und Organisatoren Samuel Degen, Peter Nordwig und Karlheinz Raviol als auch die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler endete die zweitägige, nach 2019 zum zweiten Mal ausgetragene DURLACH-ART. Dank dem mit über 600 Kunstwerken präsentierten vielfältigen Angebot in den über 30 Ausstellungsorten bzw. -räumlichkeiten, dem primär auf den Straßen stattgefundenen Rahmenprogramm und nicht zuletzt einem ideal dazu passenden Wetter waren die Besucherströme aus nah und fern nicht zuletzt auch gewinnbringend für die Markgrafenstadt in Bezug auf Image und Bekanntheit. Cafés, Restaurants, Eisdielen und der Einzelhandel hielten ihre Türen geöffnet. Der russische Cellist Vasily Bystroff, die beiden Duos Jochen Roddewig & Leonard Schneider (mit jiddischen Liedern und Klezmer-Musik) beziehungsweise “Acoustic Fun” (mit Rock, Pop und Blues) oder auch die vierköpfige “Saitenband” spielten live an ständig wechselnden Standorten und sorgten neben dem Kunstgenuss bei den Ausstellungen auch für beste musikalische Unterhaltung. Bei der Eröffnung am Freitagnachmittag nahm Ortsvorsteherin und Schirmherrin Alexandra Ries nochmals deutlich Stellung zu der in den letzten Wochen aufgekommenen Kritik und dem Wirbel einer bestimmten, nicht teilnehmenden Künstlergruppe und appellierte an alle Zuhörer, besser zunächst das direkte und offene Gespräch mit Andersdenkenden zu suchen als den Weg über Dritte und die Medien zu gehen. Den musikalischen Auftakt bot der im Land bekannte und geschätzte Kantor der hiesigen Stadtkirchen-Gemeinde, Johann Blomenkamp, der am Freitag punktgenau um 15.30 Uhr auf seiner Orgel die “Promenade” aus “Bilder einer Ausstellung” von Modest Mussorgsky bei offenen Türen und Fenstern für das vor der Kirche auf dem Marktplatz versammelte Publikum spielte. Und mit dem “Soundscapes” betitelte Abschlusskonzert zusammen mit dem gleichfalls in Durlach beheimateten Flötisten Johannes Hustedt endete gegen 21.30 Uhr in dessen Kunsthaus offiziell die 2. DURLACH-ART. Wer gern nochmal über die Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Vita oder Werke erfahren, vielleicht gar persönlich mit ihnen in Kontakt treten möchte oder am Presse-Echo interessiert ist – unter www.durlach-art.de ist all dies nachzulesen. Die zu Beginn genannten Organisatoren wollen sich abschließend nochmals bei allen bedanken, die ihren Teil zu dieser höchst erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben. Im Einzelnen bei – dem Team vom Stadtamt unter Führung von Ortsvorsteherin Alexandra Ries und Thomas Rößler – den Hauptpartnern IT-Systemhaus Bechtle in Karlsruhe und der RaumFabrik Durlach – den Inserenten im Programmheft – den Hausbesitzern und Geschäften, die Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt haben – allen aufgetretenen Künstlern und Künstlerinnen im Rahmenprogramm – den Karlsruher Volunteers – …..und natürlich insbesondere auch bei allen ausstellenden Künstler*innen.

Sie alle hoffen mit den vielen Besuchern an diesen beiden Tagen auf eine ähnlich erfolgreiche 3. DURLACH-Art im September 2023.

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Wer die wunderschöne Südküste von Sri Lanka kennt, kam bestimmt schon einmal durch das kleine Städtchen Dickwella, ein paar km östlich von Matara direkt am Meer gelegen.
Von da sind es nur wenige km landeinwärts zum Tempel Wewurukannala Vihara.
Das besondere an diesem recht imposanten Tempel ist der lange Höllengang mit bildhaften und zeichnerischen Darstellungen, was die buddhistischen Gläubigen für Verfehlungen im Diesseits dann im Jenseits erwartet. Da geht es heftig zur Sache, einige Beispiele habe ich in meinem heute gefertigten Video dargestellt. Also immer schön brav bleiben, sonst…
(Erinnert mich etwas an die kath. Kirche bei uns)

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Durlacher Turmberg – aus der Vogelperspektive
Unbekannte Ein- und Ansichten von unseren Weinbergen und Landschaften rings um den Turm – auch mit Blick auf die umliegenden Gemeinden.
Gefilmt von mir mit der DJI Mavic Pro

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In Kep wird man an die „guten alten Zeiten“ Kambodschas der 50er und 60er Jahre erinnert. Leider ist der Glanz des ehemals bei den Europäern und auch Kambodschanern selbst beliebten Badeorts durch den Vietnamkrieg und den kambodschanischen Bürgerkrieg verblasst. Doch Kep erlebt eine Renaissance und wer etwas mehr als Strand erleben möchte, ist hier genau richtig.
Direkt an die weit auseinander gezogene Stadt grenzt ein Nationalpark, der einen Besuch lohnt. Darüber hinaus ist Kep auch für die nahegelegenen Salzfelder und ganz besonders für seine Krabben bekannt. Der Krabbenmarkt ist ein Muss für jeden kulinarisch Interessierten.
Upload: 19. April 2021


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Ein sehr abgelegener, aber wunderschöner Tempel in den südlichen Bergen von Sri Lanka – Wathuruwila Aranya Senasanaya.
Die Sonne brannte unerbittlich vom Himmel, so dass sich der Boden derart aufheizte, dass der vorgeschriebene Barfußgang auf dem gesamten Tempelgelände zur regelrechten (Glaubens)Prüfung ausartete.
Stets abgeschattete Bereiche am äußersten Rand der Wege suchend, gelangen mir dann aber doch noch schöne Aufnahmen von diesem auch für buddhistische Pilger bedeutsame Tempelanlage.
Upload: 17.04.2021

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Habe soeben einen neuen Bericht über eines unserer 300 Patenkinder in Matara / Sri Lanka auf unserer Vereinswebseite online gestellt.
Unser Ex-Patenkind, der Student Gayan, schreibt 2x monatlich eine Homestory, dieses Mal über unsere Patentochtert Oshadi
Upload: 16.04.2021


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Im Nachbarland Vietnam war es der Krieg, der Millionen Opfer forderte, doch in Kambodscha war es reiner Wahnsinn. Ein Viertel der gesamten Bevölkerung verlor in den 1970er Jahren ihr Leben durch den kriminell-wahnsinnigen Versuch der Roten Khmer, aus dem Land einen rein kommunistischen Staat zu machen. All dies geschah innerhalb von nur drei Jahren, zwischen 1975 und 1978, bis das Khmer Rouge-Regime dann im Januar 1979 von vietnamesischen Streitkräften gestürzt wurde. Einige der Orte, an denen die schlimmsten Gräueltaten verübt wurden, sind heute Mahnstätten, um Besucherinnen und Besucher über eine schmerzvolle, blutige und tränenreiche Vergangenheit aufzuklären, die noch gar nicht so lange zurückliegt. Als sich die Amerikaner im April 1975 aus Vietnam zurückzogen, geriet Kambodscha innerhalb weniger Monate unter die vollständige Kontrolle der kommunistischen Partei, der die Franzosen den Spitznamen ’Khmer Rouge’ (Rote Khmer) gaben. Kurz darauf sollte die Welt Zeuge eines der entsetzlichsten Völkermorde in der Geschichte der Menschheit werden. Die Roten Khmer wollten das Land zurück in die vermeintlich glorreiche Vergangenheit führen, in der die alte, Reis anbauende Khmer-Gesellschaft einst die Tempelanlage von Angkor errichtete. Um eine reine Bauerngesellschaft zu schaffen, wurde niemand verschont. Privateigentum, Märkte, Schulen und Religion wurden abgeschafft. Landesweit wurden Kooperativen gebildet, wo die Menschen gezwungen wurden, zusammen zu arbeiten, zu essen und zu leben. Sie mussten sich wie Bäuerinnen und Bauern kleiden, die Arbeitszeit wurde von acht auf 16 Stunden erhöht. Kambodscha wurde zu einer gigantischen Gefängnis-Farm. Auch nur die geringste Äußerung von Dissens konnte zum Tod führen. Mit mehr und mehr Konzentrationslagern und Killing Fields sollte jegliche Art von Opposition unterdrückt werden. Das Genozid-Museum Tuol Sleng Nichts gibt so authentisch Zeugnis von den durch die Roten Khmer verübten Gräueltaten wie die eindringlichen Gesichtsausdrücke auf den Fotos der Gefangenen, die in Tuol Sleng ausgestellt sind. Tuol Sleng war das am stärksten gesicherte Gefängnis der Roten Khmer und diente zum Verhör und zur Vernichtung von ‘Kontrarevolutionären’. Alle irgendwie Verdächtigen – Männer, Frauen, Kinder – wurden aus allen Landesteilen nach Tuol Sleng gebracht und hier inhaftiert. Fast alle der mehr als 15.000 Insassen wurden brutal hingerichtet. Heute ist Tuol Sleng ein Genozid-Museum und Teil des Reiseprogramms vieler Touristinnen und Touristen in Phnom Penh. Tausende Fotos von Gefangenen hängen an den noch immer blutbefleckten Gefängniswänden. Bevor Gefangene in die Zellen gesperrt wurden, wurden sie fotografiert. In jedem Stadium der Folter wurden sie fotografiert und wenige Minuten vor ihrer Hinrichtung wieder. Vier Jahrzehnte später fragen uns ihre Gesichtsausdrücke: Warum bin ich hier? Warum ist das geschehen? Ihre Gesichter klagen den Führer der Roten Khmer Pol Pot, seine Paranoia und die Untaten seines Regimes an. Die Besucherinnen und Besucher betrachten die Opfer und die Opfer betrachten die Besucherinnen und Besucher. Während die Touristinnen und Touristen ihre Kameras auf die eingefrorenen Gesichtsausdrücke richten, scheinen sie zu fragen: „Warum werden wir wieder fotografiert?”
Upload:09.04.2021